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Bremsen & Räder > Bremsscheiben - Stahl



Für manche mag es einen Nachteil darstellen, dass Stahl-Bremsscheiben bei Kontakt mit Wasser zur Rostbildung neigen, doch bremsen Stahl-Bremsscheiben bei Trockenheit noch immer besser, als Edelstahl-Bremsscheiben.Bei Nässe allerdings sind widerum zumeist Edelstahl-Bremsscheiben berechenbarer, was die Art des Aufbauens der Verzögerung angeht.
Die Wahl mag hier manch einem schwer fallen, mir allerdings, wo ich nasse Bedingungen hasse wie Pest, und mich dann kein Stück auf die Rennstrecke bewege, sind Stahl-Bremsscheiben allerdings erste Wahl, da sich die Verzögerungsleistung im trockenen noch immer deutlich von Edelstahl-Scheiben unterscheidet.

Guter Rat ist hier:
Wer fast ausschliesslich im Trockenen unterwegs ist, und bevorzugt, maximale Bremskraft mit nur etwa 1-2 Fingern bereits aufbauen zu können , der sollte Guss-Bremsscheiben nehmen.
Ich jedenfalls fahre seit mittlerweile 15 Jahren ausschliesslich Stahl-Bremsscheiben , und finde es teilweise erschreckend - immerhin, wir schreiben 2008 - wenn ich beizeiten Klagen von Leuten höre über Ihre Bremse...welche nicht ausreichend zu funktionieren scheint.

Sonderanfertigungen:
für den Einsatz von elektronischen Bauelemenen, welche zur Traktionskonrolle eingesetzt werden, oder auch zur "einfachen" Abnahme der tatsächlichen Geschwindigkeit ( also Geschwindigkeit gemessen am Vorder- oder Hinterrad ) können spezielle Bremsscheiben angefertigt werden mit gefrästen Nuten aussen, oder auch auch mit Bohrungen/gefrästen Langlöchern innen.
Angemerkt sei hier allerdings, daß es dann abgestimmte Erfordernisse gibt, indem ja so mancher Sensor eventuell gar nicht in der Lage ist, bis etwa 2kHz zu "zählen", und auch, daß ja originale Steuergeräte nicht in der Lage sind, sich kalibrieren zu lassen.
Allerdings sind die meisten Zubehör-Displays (Anzeigeinstrumente) programmierbar, so, daß sie dann stets die richtige Geschwindigkeit anzeigen, auch wenn die Übersetzungen geändert werden, da ja dort gemessen wird, wo die tatsächliche Geschwindigkeit anfällt, nämlich: am Rad.